Sonntag, 20. April 2014 0 mal irgendwie kommentiert

hiddurmitzvah: The “Kriegs-Hagadah” was published in 1915 in...

















hiddurmitzvah:



The “Kriegs-Hagadah” was published in 1915 in honor of Jews serving Germany in the First World War on the battle fronts, as well as families of military personnel whose sons and / or husbands were away fighting. This Hagadah was regularly used by Jewish Feldrabbiner in the celebration of the Passover for Jewish military men in the battlefield.






Donnerstag, 17. April 2014 1 mal irgendwie kommentiert

Warum Mazzen nicht zur äußerlichen Anwendung geeignet sind

Warum Mazzen nicht zur äußerlichen Anwendung geeignet sind:

"Wirklich unangenehm aber waren die hartnäckigen Mazzekrümel auf der Innenseite von Hemden, Socken und Unterwäsche. So muss sich die sechste biblische Plage, die schwarzen Blattern, angefühlt haben: ein ständiges unbezähmbares Kratzen und Jucken am ganzen Körper. Seither weiß ich, warum man Mazzen auch das Brot des Elends nennt" (Michael Wuliger)




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porn4jews: Chag sameach!


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Chag sameach!



Mittwoch, 16. April 2014 0 mal irgendwie kommentiert

Arroganz der Mehrheitsgesellschaften

Ja, der Titel mag hart gewählt sein, nur fehlt mir ein anderes Wort. Dieser Text entstand neulich, als (wieder) mal an Schabbatbeginn eine Sitzung einberufen wurde. Nun bin ich ja bekanntlich nicht sehr hart in diesen Dingen, doch irgendetwas löste es aus. Ein wenig Feingefühl erwarte ich doch. Niemand würde schließlich auf die Idee kommen, Karfreitag Sitzungen anzuberaumen, wo kämen wir denn. Da hin?

So erinnere ich mich damals, als ich im Jüdischen Museum Berlin arbeitete, ganz am Anfang, als alles im Entstehen war, wurden wir zu einer Kommunikationsschulung verdonnert. Und wann? Klar, Jom Kippur, da wäre das Museum ja schließlich zu und wir hätten frei. Das blieb kein Einzelfall. Nach einigem Rumoren “durften” die Juden unter uns dann einen anderen Termin bekommen. Das gleiche Spiel an Ostern oder Weihnachten gab es nie.

Wenigstens die angestellten Mitarbeiter des Museums/ Bund bekommen nach Nachweis die Feiertage frei. Berliner Angestellte müssen Urlaub nehmen.

Nach dem jüngsten Fall stellte ich mir nun Fragen, wie es anderen geht. Was ist so schwer, die Tage der “anderen” zu bedenken? Es gibt schon einige Zeit wunderbare multikulturelle Kalender, die sehr hilfreich sind. So einfach kann es sein. Und warum ist es eigentlich so selbstverständlich, dass Atheisten (sie so so sehr und laut ihre Verachtung oder Überlegenheit den Religionen gegenüber kundtun) christliche Feiertag zwar keineswegs feiern, aber frei bekommen. Ich finde es absurd. Persönlich arbeite ich immer an den christlichen Feiertagen. Zum einen habe ich Ruhe, zum anderen wollen/ müssen die Kollegen zu ihren Familien fahren.

Wir also kann man das Ganze lösen? In meine. Augen ganz einfach: sämtliche religiösen Feiertage streichen, für alle. Dann jedem Bürger ein bestimmtes Kontingent an Tagen geben, dass er für die persönlichen Feiertage nutzen kann. Denen es wirklich wichtig ist, die werden die religiösen Tage nehmen. Die anderen vielleicht nicht. Oder lieber ihren Geburtstag und die der Lieben. Das würde auch vielleicht die Autobahnsituation entspannen.

Es ist Pessach, ich hatte nicht frei. Ich hätte gnädigst Überstunden einreichen können. Da ich aber nicht mit Dickschädel am Tag nach dem Seder erwachte, war es nicht nötig. Ich ging ins Büro. Karfreitag muss ich frei machen, da ich einen Bürojob habe und nur mit Ausnähme arbeiten kann, der Nebenjob aber füllt die restlichen Ostertage. Touristen haben nämlich nur selbst frei, wollen aber, dass am Reiseort alles funktioniert. Und so soll es auch sein.





Montag, 14. April 2014 2 mal irgendwie kommentiert

Pessach und die Mazzefrage


Pessach ist da…örks. Da titelt die Jüdische Allgemeine:
“Wenn die erste Mazze am Sederabend gebrochen wird, läuft den meisten Israelis das Wasser im Munde zusammen. Wochenlang haben sie sich auf den Geschmack der dünnen Fladen gefreut,” 

Komisch, ich kenne keinen, der sich nach Matzen verzehrt. Man kann ihn schließlich immer essen. Nun ja.

Der Artikel wir glücklicherweise dadurch gerettet, dass man auch von den “Anderen” spricht. Von jenen, die es anzweifeln, liebe Pasta koche, doch Pita essen oder es ganz und gar außer acht lassen.
Sehr schön auch:
 “Ariels Sohn Tomer kann darüber nur lachen. »Sie schmecken nach Pappe. Sonst nichts«, feixt er, während sein Vater die Stirn runzelt. Tomer will seine Identität »nicht über ein paar Cracker definieren«” 

und

”Ob ich Jude oder Israeli bin, hole ich nicht aus einem Pappkarton.” allerdings!

Und ich? Das jährliche Carepaket aus den Staaten ist da, Mazzen ist gekauft und eine Woche werde ich, ohne mich auch nur im geringsten darauf zu freuen Mazzen essen. Was sich in einer interreligiösen Beziehung übrigens nochmal als Herausforderung darstellt.

Und Seder? Nicht für mich. Es gibt ihn nicht, den Seder, bei dem ich mich wohl fühle. Vielleicht mal irgendwann, aber nicht aus Zwang, weil sich das so gehört. Meine Zeit ist zu wertvoll, sie mit Gruppen zu verbringen, mit denen ich sonst keine Zeit verbringen würde. Und eben mal in den Flieger zu den Lieben, mit denen man einen Seder feiern würde, fliegend zu steigen gibt mein Budget nicht her.

Also, ce la vie. Wir wissen, was Pessach ist, warum es ist und wozu. Das ist das Wichtigste.

Ob wir nur mazzebröselnd durch die Welt wackeln ist egal.Von den Absurditäten in Sachen Kaschrut, die man mitunter in den Staaten beobachten kann, ganz abgesehen. Pessach ist inzwischen wir Ostern ein eigener Markt geworden...Ob man da mitmacht, ist eine andere Frage.
 
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