Berlin ist der Ort des Buches. Nicht das touristische Berlin, nicht das Berlin der Zugezogenen, sondern das Berlin, in dem noch Berliner leben. Es tut gut. Wir gehen mit ihm durch die Stadt nach Charlottenburg, Kreuzberg, Friedenau und ganz kurz auch nach Köpenick. Die Stadt ist hier unspektakulär, aber geliebt mit ihren Ecken und Kanten.
Und natürlich habe ich hier auch wieder eine kurze Verbindung zum Judentum entdeckt. Eine Person (und ich verrate jetzt nicht, um wen es sich handelt), hat alle Spiegel in seiner Wohnung zugehangen. Als Erklärung sagt er, es sei wegen eines verstorbenem jüdischen Onkel. Nicht unwahrscheinlich in Berlin...
Dieses Buch ist ein Gewinn für die deutschsprachige Welt der Thriller und Kriminalromane. Die Sprache ist klar und an Stellen sogar regelrecht poetisch. Ein-, zwei Mal allerdings erschiehn es mir, als wurden Phrasen eingebaut, die einfach irgendwo untergebracht werden sollten. Ich wünsche diesem Buch Erfolg, ich wünsche ihm, daß es so fesselt, wie es auch mich gefesselt hat. Im Februar erscheint Sorry
Blogged with the Flock Browser








0 mal irgendwie kommentiert:
Kommentar veröffentlichen